HOME  |  SERVICE  |  Newsarchiv  |  2007
Dienstag, 13. November 2007

Nein zur Gentechnik

In einem offenen Brief an den Bundestag fordern 36 Verbände - darunter auch die KLJB - die Nachbesserung des Gentechnikgesetzes, das vergangene Woche in eine erste Lesung ging. Der Brief zeigt auf, dass die Gesetzentwürfe keine dauerhafte gentechnikfreie Lebensmittelproduktion erhalten können.

Offener Brief an den Bundestag

 

„Die Wahlfreiheit der Landwirte und Verbraucher und die Koexistenz der unterschiedlichen Bewirtschaftungsformen müssen gewährleistet bleiben.“ - So steht es im Koalitionsvertrag vom November 2005. Daran muss sich das neue Gentechnikrecht messen lassen.

 

Im Unterschied zu allen anderen Anwendungen der Biotechnologie arbeitet die Agro-Gentechnik mit lebenden, vermehrungsfähigen Pflanzen im offenen System der Natur. Der Grad einer Kontamination mit gentechnischem Material wird nicht, wie zum Beispiel bei Unfällen mit Chemikalien, mit der Zeit geringer. Gentechnisch veränderte Organismen (GVO) haben – ganz im Gegenteil – das Potenzial, sich zu vermehren. Das konnte in den vergangenen Wochen wieder verfolgt werden, als mit gentechnisch verändertem Raps verunreinigte Saatgutpartien in den Handel und auf die Felder gelangten. [...]

 

Der vollständige Brief findet sich unter: