Donnerstag, 25. Januar 2018

Jugend.Räume.Schaffen

KLJB beim Zukunftsforum

Die Podiumsgäste des Zukunftsforums (v.l.n.r.) Robert Janßen-Morof, Dr. Michael Kohlstruck, Manfred Walter, Tobias Müller, Daniela Broda, Stefan Kämper, Dr. Karsten Schulz

 

KLJB beim Zukunftsforum Ländliche Entwicklung des BMEL

 

Berlin, 25. Januar 2018. Die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) macht bei ihrer Begleitveranstaltung „Jugend.Räume.Schaffen“, im Rahmen des 11. Zukunftsforums Ländliche Entwicklung deutlich, dass Jugendbeteiligung nur funktionieren kann, wenn es dafür entsprechende Unterstützungsangebote gibt.

 

„Beim Zukunftsforum geht es vor allem darum, Visionen über die ländlichen Räume weiterzudenken und zu überprüfen“, erklärt Tobias Müller, KLJB-Bundesvorsitzender.

„Unsere Begleitveranstaltung widmet sich in diesem Jahr Jugendbeteiligung. Sie ist ein Herzensthema der KLJB, denn dahinter verstecken sich noch viele Herausforderungen, die jetzt angegangen werden müssen, um Jugendlichen echte Partizipation und Bleibeperspektiven auf dem Land zu ermöglichen.“

 

Welche Herausforderungen das sind und wie man diesen am besten begegnen kann, erörtern die KLJB und die Evangelische Jugend in ländlichen Räumen (ejl) mit ihren Gästen Stefan Kämper von der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS), Daniela Broda, Stellvertretende Vorsitzende im Deutschen Bundesjugendring (DBJR) und Robert Janßen-Morof von der Akademie Junges Land. „Junge Menschen engagieren sich gern für ihre Heimat – nur entsprechen sie dabei nicht immer den Erwartungen Erwachsener. Wenn wir die Perspektive wechseln, erkennen wir: Junges Engagement braucht Vertrauen in Selbstorganisationskompetenzen sowie zeitliche und räumliche Flexibilität“, erläutert Robert Janßen-Morof.

 

„Jugendbeteiligung bedeutet das Bohren von dicken Brettern, ist jedes Mal neu und braucht enorm viel Zeit. Sie erfordert das Einnehmen der Perspektive der Jugend und das Verstehen jugendlicher Lebenswelten“, unterstreicht auch Stefan Kämper.

 

„Jugendliche wollen ihr Lebensumfeld mitgestalten. In der Jugendverbandsarbeit machen Jugendliche erste Erfahrungen mit demokratischer Selbstwirksamkeit“, erklärt die stellvertretende Vorsitzende des DBJR, Daniela Broda.

 

Zum wiederholten Male beteiligte sich die KLJB gemeinsam mit der ejl an der Begleitveranstaltung des Bundeslandwirtschaftsministeriums im Rahmen der Grünen Woche 2018. Die KLJB ist noch bis zum 28. Januar 2018 mit ihrem Messestand in Halle 4.2 vertreten. Zum 45. Mal präsentiert sich der Jugendverband auf der Grünen Woche, dieses Jahr mit der Schwerpunktkampagne „TURN IT! Hier gedreht, Welt bewegt.“


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