Montag, 20. Oktober 2014

„Wenn wir etwas verändern wollen, müssen wir gemeinsam anpacken“

Rupert Heindl ist UN-Jugenddelegierter

Rupert Heindl. Foto: KLJB

Bad Honnef-Rhöndorf, 20. Oktober 2014: Rupert Heindl, Landesvorsitzender der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) Bayern, ist neuer Jugenddelegierter für nachhaltige Entwicklung. Seit September ist der 25-Jährige als Jugenddelegierter im Amt. Zuvor hatte er sich in einem aufwändigen Bewerbungsverfahren gegen zahlreiche MitbewerberInnen durchsetzen können.


Der 25-Jährige studiert Maschinenbau und Theologie in München. Besonders wichtig sind ihm die Bereiche Jugendpartizipation, Agrar- und Entwicklungspolitik sowie eine soziale und ökologische Weltwirtschaft. „Durch meine Kindheit auf dem Land, mein Engagement in der Jugendarbeit und nicht zuletzt durch zahlreiche Auslandsaufenthalte bin ich auf die fundamentale Bedeutung von nachhaltiger Entwicklung aufmerksam geworden. Es ist unsere Zukunft, und wenn wir etwas verändern wollen, müssen wir gemeinsam anpacken. Als Jugenddelegierter für Nachhaltigkeit möchte ich genau das tun“, erklärt Rupert.


Das nötige Rüstzeug für seine Aufgaben als Jugenddelegierter hat Rupert in über zehn Jahren Jugendarbeit bei der KLJB bereits sammeln können. Seit seinem 14. Lebensjahr ist er im Verband aktiv, seit 2008 arbeitet er im agrarsozialen ArbeitsKkreis der KLJB München und Freising mit. 2010 wurde der Vollblut-KLJBler zum ehrenamtlichen Diözesanvorsitzenden der KLJB München und Freising gewählt, in diesem Jahr wechselte er dann in den Landesvorstand der KLJB Bayern. Daneben ist er auch in der MIJARC, dem weltweiten Dachverband katholischer Landjugendorganisationen, aktiv und hat bereits an mehreren Versammlungen und Seminaren der MIJARC teilgenommen. So kennt er sich in der Bildungs- und politischen Vertretungsarbeit bestens aus.


Zum Hintergrund:
Beim Rio-Gipfel 1992 wurde zum ersten Mal die Jugend als eigene Gruppe, die von Fragen der nachhaltigen Entwicklung besonders betroffen ist, anerkannt. Seit dem Weltgipfel in Johannesburg 2002 („Rio+10“) entsenden der Deutsche Bundesjugendring und das Ministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit Jugenddelegierte zur UN-Kommission für Nachhaltige Entwicklung (CSD). Nach der UN-Konferenz für Nachhaltige Entwicklung „Rio+20“ im Jahr 2012 wurde die CSD durch das High Level Political Forum on Sustainable Development (HLPF) ersetzt, das in diesem Sommer in New York stattfand. Auch beim HLPF begleiten die  Jugenddelegierten die deutsche Delegation nach New York.


Mehr Infos zum Jugenddelegierten-Programm: www.jugenddelegierte.de
Die Jugenddelegierten für nachhaltige Entwicklung sind auch auf Facebook vertreten: www.facebook.com/jugenddelegierte.nachhaltige.entwicklung


Dateien:
jpg Rupert_Heindl__2_ 1.7 M
pdf KLJB_PM27_Jugenddelegierter_Rupert_Heindl_01 59 K