AUFGEPASST: Schickt uns eure Fotos, Videos und Berichte von Aktionen, die ihr im Rahmen von "MITMISCHEN 2013" mit PolitikerInnen durchgeführt habt!

Interview

Ein Interview eignet sich gut, wenn ihr von einem/einer KandidatIn mehr über bestimmte Themen hören wollt. Im Vorfeld solltet ihr Ziele festgelegt und einen Leitfaden erstellt haben. Dieser enthält die Fragen, die ihr im Verlauf des Interviews besprechen wollt. Damit stellt ihr sicher, alle wichtigen Themen anzusprechen. Wenn ihr das Interview aufzeichnet, könnt ihr es im Verbandsmagazin abdrucken, als Video auf Youtube posten oder als Audiodatei auf eurer Homepage zur Verfügung stellen. Bittet den/die InterviewteN aber immer um sein/ihr Einverständnis.

 

Fishbowl-Diskussion

Die Fishwbowl-Diskussion könnt ihr euch wie ein Goldfischglas vorstellen: In einem inneren Stuhlkreis findet die Diskussion statt, außen sitzt das Publikum. Der Innenkreis bietet Platz für die Moderation und bis zu fünf DiskussionsteilnehmerInnen. Daneben gibt es im Innenkreis einen weiteren Platz, der abwechselnd von verschiedenen Personen aus dem Publikum besetzt werden kann. Alternativ dazu oder zusätzlich kann es einen Anwalt/eine Anwältin geben, der/die die Fragen, die er/sie vom Publikum schriftlich erhält, in die Diskussion einbringt.

 

Podiumsdiskussion

Zur Podiumsdiskussion könnt ihr drei bis fünf KandidatInnen verschiedener Parteien einladen. Außerdem benötigt ihr jemanden, der moderiert und Fragen stellt. Hierbei ist ein Leitfaden wichtig. Zu Beginn der Diskussion kann die Moderation jedeN TeilnehmerIn bitten sich vorzustellen und eine kurze Stellungnahme abzugeben. Dafür eignet sich z. B. die Frage: Welches ist für Sie das wichtigste Thema der kommenden Legislaturperiode? Das Publikum muss Raum haben, Fragen zu stellen. Diese können zu Beginn der Veranstaltung schriftlich gesammelt oder am Ende direkt gestellt werden.

 

Foto-Interview

Ein Foto-Interview eignet sich, wenn ihr auf einfache und kreative Art die Meinung einer Person bildhaft darstellen wollt. Vor dem Interview-Termin überlegt ihr euch, welche Fragen der/die Interviewte durch Gesten beantworten soll. Die Gesten werden fotografiert, so dass ihr sie z. B. in eurem  Verbandsmagazin oder auf eurer Homepage mit den Fragen abbilden könnt. Wenn ihr mehrere KandidatInnen auf diese Art interviewt, könnt ihr daraus eine Ausstellung aufbauen.

 

Speed-Dating

Ein Speed-Dating ermöglicht es euch mit mehreren KandidatInnen persönlich zu sprechen. Teilnehmendenzahl und Dauer hängen von der Anzahl der PolitikerInnen ab. Nehmen z.B. vier KandidatInnen am Speed-Dating teil, können vier Gesprächsrunden à 20 Minuten durchgeführt werden. Die Gespräche werden mit vier Kleingruppen mit maximal fünf Teilnehmenden geführt. Nach jeder Runde wird der/die GesprächspartnerIn gewechselt. Gibt es mehr Gesprächsgruppen, solltet ihr die Gespräche auf 15 min. beschränken.

 

Neue Medien

Durch soziale Medien bieten sich euch viele Möglichkeiten mit den potenziellen Abgeordneten in Kontakt zu treten. Auf Facebook könnt ihr öffentlich oder privat Nachrichten verfassen. Twitter ermöglicht es euch, direkt mit den PolitikerInnen und anderen Interessierten in Kontakt zu treten. Falls ihr eigentlich ein persönliches Gespräch führen möchtet, dies aber aus organisatorischen Gründen nicht realisierbar ist, könnt ihr z. B. via Skype mit den KandidatInnen diskutieren.

 

Lokaltermin

Führt ihr eine Veranstaltung zu einem lokal relevanten Thema (z. B. einen Aktionstag  zum Kritischen Konsum) durch, könnt ihr die KandidatInnen dazu einladen. Sie bekommen dann die Möglichkeit sich zu äußern und zu diskutieren. Außerdem könnt ihr die Gelegenheit nutzen und eure politischen Forderungen schriftlich überreichen. Wenn ihr im Nachhinein eine Pressemeldung dazu veröffentlichen möchtet, solltet ihr unbedingt ein Foto machen. Fragt die Fotografierten auf jeden Fall um ihr Einverständnis.

 

Gruppendiskussion

Bei einer Gruppengröße von vier bis zehn Personen könnt ihr eine Gruppendiskussion durchführen. Ungefähr die Hälfte der Gruppe sollte aus KandidatInnen bestehen. Der/die ModeratorIn stellt das Thema vor und eröffnet die Diskussion. Nur wenn das Gespräch ins Stocken gerät, können Impulse oder Fragen durch die Moderation helfen, die Diskussion voranzubringen. Dabei sollte die Moderation sich immer auf die Aussagen der Teilnehmenden beziehen.

 

Kontaktaufnahme

Die meisten KandidatInnen für den Deutschen Bundestag verfügen über einen eigenen Internetauftritt. Dieser macht euch die Kontaktaufnahme sehr einfach. Am einfachsten ist eine telefonische Nachfrage im Wahlkreisbüro. Dann erhaltet ihr sofort eine Antwort. Es kann sein, dass ihr gebeten werdet, euer Anliegen per E-Mail mitzuteilen. Eine Anfrage per Mail ist auch möglich. Aber ohne den vorherigen Anruf besteht die Gefahr, dass diese übersehen wird. Kennt ihr den/die KandidatIn einer Partei nicht, könnt ihr sie/ihn auf den Homepages der Stadt- oder Kreisverbände ausfindig machen.

 

Gratulationsschreiben

Wird einE PolitikerIn, mit der/dem ihr euch ausgetauscht habt, in den Bundestag gewählt, könnt ihr den bestehenden Kontakt durch ein Gratulationsschreiben aufrechterhalten. In einem Brief oder mit einer Karte könnt ihr eure Freude über den erfolgreichen Ausgang der Wahl kundtun und der/dem neuen Abgeordneten gratulieren. Gleichzeitig könnt ihr nochmal auf die besprochenen Anliegen hinweisen.