Essen, 04.07.2019 Verleihung des vierten Katholischen Preises gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus am auf Zeche Carl in Essen. Bild: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und Erzbischof Dr. Stefan Heße mit den Preisträgern von „Tacheles! Klare Kante gegen Extremismus“ (KLJB u. BDAJ) (2. Preis). Copyright: © Deutsche Bischofskonferenz/Jörn Neumann

“Klare Kante gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus”

Projekt „Tacheles!“ gewinnt Preis der Deutschen Bischofskonferenz

Bad Honnef-Rhöndorf/Bonn, 11. Juli 2019. Das Kooperationsprojekt „Tacheles! Klare Kante gegen Extremismus“ der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) und des Bundes der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland (BDAJ) wurde vergangene Woche auf der Zeche Carl in Essen mit dem Katholischen Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus der Deutschen Bischofskonferenz ausgezeichnet. Das Projekt belegte den mit 3.000 Euro dotierten zweiten Platz.

„Wir freuen uns sehr, dass unserem Projekt dieser Preis verliehen wurde. Er ist eine Auszeichnung für das vielfältige Engagement, das in unseren Verbänden gegen jegliche Form von Extremismus geleistet wird“, erklärt KLJB-Bundesseelsorgerin Carola Lutz. „Mein Dank gilt daher besonders unseren Ehrenamtlichen, die sich aktiv für ein gelungenes Zusammenleben einsetzen.“

Das Projekt „Tacheles! Klare Kante gegen Extremismus“ ist ein Kooperationsprojekt der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands und des Bundes der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland. Über das Projekt werden seit 2016 zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen unterstützt, die zu einer toleranten, pluralen und weltoffenen Gesellschaft beitragen, insbesondere in der Arbeit gegen Extremismus und Antisemitismus. Die Projekte können von den Gliederungen der beiden Verbände eigenständig ausgestaltet werden. Kontinuierlich werden aber auch bundeszentrale Veranstaltungen gemeinsam von beiden Projektpartner*innen organisiert und durchgeführt, teilweise unter Einbezug Dritter, wie zuletzt der Jüdischen Studierendenunion Deutschlands (JSUD).

In der Begründung hob die Jury vor allem die durch das Projekt realisierten „interreligiösen und interkulturellen Begegnungen unter Jugendlichen, die ein Kennenlernen über Grenzen hinweg ermöglichen und Vorurteile abbauen helfen“ heraus.

Im Rahmen der Preisverleihung mit 250 Gästen würdigte Armin Laschet, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, die Gewinner*innen mit einer Festrede. Eine Kurzvorstellung der Siegesprojekte sowie eine Podiumsdiskussion mit den Gewinner*innen und dem Vorsitzenden der Migrationskommission der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Stefan Heße, ermöglichte es darüber hinaus, einen Einblick in die Vielfalt der unterschiedlichen Projekte zu bekommen.

„Ich war sehr beeindruckt von den anderen Projekten und bin sehr glücklich, dass sich in ganz Deutschland so viele Menschen gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus einsetzen“, zieht KLJB-Bundesseelsorgerin Carola Lutz als abschließendes Fazit zur Preisverleihung.

Nähere Informationen über die KLJB sowie ein druckfähiges Foto zur Pressemitteilung gibt es unter www.kljb.org.

Copyright-Angabe zu allen Bildern: © Deutsche Bischofskonferenz/Jörn Neumann.

Die KLJB (Katholische Landjugendbewegung Deutschlands) ist ein Jugendverband mit bundesweit 70.000 Mitgliedern. Sie vertritt die Interessen Jugendlicher in ländlichen Räumen und engagiert sich für eine aktive und lebendige Kirche. Als engagierte Christinnen und Christen gestalten Jugendliche in der KLJB mit an der Zukunft der Gesellschaft und setzen sich für eine gerechte und zukunftsfähige Welt ein. Im Rahmen der MIJARC (Mouvement International de la Jeunesse Agricole et Rurale Catholique) setzt sich die KLJB auch weltweit für Solidarität und eine nachhaltige ländliche Entwicklung ein.

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