Die Nachhaltigkeitskonferenz des BMEL – Und was gibt’s morgen?

Die Nachhaltigkeitskonferenz des BMEL – Und was gibt’s morgen?

Zum Mittagessen? „Nein, diese Frage wurde uns auf der Nachhaltigkeitskonferenz des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) nicht gestellt,“ erläutert Christian Genenger, Mitglied im Bundesarbeitskreis Ländliche Entwicklung. Gemeinsam mit Jakob Stock, Sprecher des Bundesarbeitskreises, waren sie am 02. Oktober 2019 in Berlin mit dabei. Julia Klöckner, Bundesministerien für Ernährung und Landwirtschaft, lud dort zur Nachhaltigkeitskonferenz ein und stellte Strategien für eine nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung zur Frage.

Aktuell werden viele Produktionsweisen von Lebensmitteln und wie Menschen sich zukünftig ernähren wollen kritisch hinterfragt. Bei der Veranstaltung trafen verschiedene Akteure, beispielsweise aus den Bereichen Landwirtschaft, verarbeitende Industrie, Lebensmitteleinzelhandel, Politik, NGOs, Jugendorganisationen und auch Verbraucher*innen, aufeinander.

Höhepunkt der Konferenz war für die KLJB, dass Jakob Stock stellvertretend für die KLJB an der Podiumsdiskussion mit Julia Klöckner und weiteren Jugendverbänden teilnahm. Im den Fokus rückte er dabei das Thema der Lebensmittelwertschätzung.

In der Konferenz wurde deutlich, dass viele unterschiedliche Perspektiven und Ansichten existieren. Dabei stellten sich die Fragen: Gibt es nur die eine Lösung? Darf alles nur ökologisch sein? Bleibt alles wie es ist? Löst Technologie/Digitalisierung alle Probleme? Besonders die verschiedenen Ansichten, Befürchtungen, Hoffnungen und Herausforderungen waren bereichernd.

In einem Punkt waren sich die anwesenden KLJBler*innen jedoch einig – um es mit den Worten von Julia Klöckner zu sagen: „Nachhaltigkeit ist eine Daueraufgabe, die nur gemeinsam gelingen kann! Jede Veränderung fängt beim Einzelnen an.“

#Selbstreflexion #Dialog #Verantwortung.

Verfasst von Christian Genenger, Mitglied im Bundesarbeitskreis Ländliche Entwicklung