Aktuelle Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus

Nach wie vor besteht die Unsicherheit, wie wir als KLJB am besten auf die Herausforderungen durch Corona reagieren sollen.  Unter Berücksichtigung der Situationsanalysen durch die staatlichen Stellen haben wir einige Vorkehrungen für die KLJB-Bundesebene getroffen. Darüber hinaus möchten wir euch einige Informationen und Handlungsempfehlungen für eure Ebenen zukommen lassen. Wichtig ist grundsätzlich, die weitere Verbreitung des Coronavirus so weit wie möglich einzudämmen – dazu sind wir nach wie vor alle gefordert. Wir möchten betonen, dass wir alle in der Jugendarbeit sicherlich nicht zur Hauptrisikogruppe gehören. Allerdings können auch junge Menschen das Virus – oftmals symptomfrei – in sich tragen und übertragen. Hier müssen wir solidarisch sein mit den Älteren in unserer Gesellschaft sowie mit anderen Risikogruppen wie chronisch Kranken und jegliche soziale Kontakte weiterhin reduzieren.

 

Handlungsempfehlungen für die KLJB

 

  1. Informationen und Handlungsempfehlungen des Bundesministeriums für Gesundheit und des Robert-Koch-Instituts verfolgen

Das Robert-Koch-Institut veröffentlicht gemeinsam mit dem Bundesministerium für Gesundheit regelmäßig neue Information zur aktuellen Situation. Auf den jeweiligen Webseiten sind grundsätzliche Informationen zu Covid-19 ebenso veröffentlicht wie Verhaltensregeln, Informationen über Risikogebiete und Updates zur Gefährdungslage. Da sich die Situation regional kurzfristig verändern kann, bitten wir euch, aufmerksam für die jeweils aktuell geltenden Handlungsempfehlungen zu sein.

  1. Kontakt halten

Wir empfehlen euch, regelmäßig mit den zuständigen Stellen eures BDKJ-Diözesanverbands, eurer (Erz-)Bistümern sowie der Landesjugendringe über die Situation und etwaige Maßnahmen in eurer Region Kontakt zu halten. Von Bundesebene steht Sarah Schulte-Döinghaus als Hauptansprechpartnerin zur aktuellen Situation zur Verfügung, aber auch alle anderen Mitglieder des Bundesvorstands könnt ihr über die euch bekannten Kommunikationswege kontaktieren.

  1. Veranstaltungen und Maßnahmen

Um das Verbandsleben nicht komplett runtergefahren zu lassen, empfehlen wir euch, eure Veranstaltungen und Maßnahmen unter Berücksichtigung der Corona-Hygienevorgaben langsam wieder zu starten. Gremien in kleinerer Runde wie Vorstandssitzungen, Tagungen des Diözesanausschusses, Arbeitskreistreffen oder auch kleinere Gruppenangebote finden bereits wieder statt. Die größte Herausforderung sind sicherlich Veranstaltungen mit mehr als 30 Personen und inkl. Übernachtung. Hier muss vor allem darauf geachtet werden, dass die Hygienebestimmungen auch während der Mahlzeiten, am Abend oder bei Programmpunkten eingehalten werden. Folgende Punkte empfehlen wir euch bei der Organisation und Durchführung einer Veranstaltung zu beachten:

– Erhöhter Bedarf an Räumen bzw. Bedarf an größerer Raumfläche

– Enge Absprache mit der Unterkunft, welche Vorgaben zur Eindämmung von Corona bestehen (Regelungen bei Mahlzeiten, Hygienevorgaben, …)

– In den Gruppenräumen feste Sitzplätze einrichten und ein unnötiges Hin- und Herlaufen vermeiden

– Nach Möglichkeit viele Programmpunkte im Freien einplanen

– Ausreichend Desinfektionsmittel (mindestens eine Flasche pro Gruppe) bereithalten, um zusätzlich zu den Möglichkeiten in der Unterkunft ein regelmäßiges Händedesinfizieren zu ermöglichen

– Bei Bedarf Einmal-Masken bereithalten

– Auf maßvollen Umgang mit Alkohol achten

– Wenn möglich/nötig eine digitale Zuschaltung ermöglichen, damit niemand ausgeschlossen wird

– Auf gesellige Abendveranstaltungen, die das Übertragungsrisiko erhöhen, verzichten. Auf ausreichend Platz achten und Großgruppen, wo möglich, räumlich entzerren.

Achtet bitte natürlich auch weiterhin auf die jeweiligen Vorgaben der Bundes- und Landesregierung und natürlich auf die Einhaltung des Mindestabstands.

Nutzt gerne auch weiterhin die digitalen Möglichkeiten der Zusammenarbeit

 

  1. Betrieb in den Diözesan- und Landesstellen umstrukturieren

Auch diesbezüglich ist es – je nach den jeweiligen Strukturen vor Ort – wichtig, sich mit den entsprechenden Stellen im BDKJ, im Bischöflichen Jugendamt oder in der Diözese auszutauschen. Die ergriffenen Maßnahmen sollen einerseits die Mitarbeiter*innen schützen, aber dennoch eine Erreichbarkeit gerade für Fragen der Ortsgruppen sicherstellen.

 

Informationen zur Arbeit der KLJB-Bundesebene

Erreichbarkeit der Bundesstelle/des Berliner Büros

Der Betrieb der Bundesebene wird weiterhin aufrechterhalten, allerdings mit folgenden Veränderungen: Die Mitarbeiter*innen aus den Referaten und der Bundesvorstand arbeiten vermehrt von Zuhause aus und sind nur mindestens 50% der Arbeitszeit an der Bundesstelle/im Büro in Berlin anwesend. Das heißt, es werden weiterhin alle per E-Mail oder über Slack erreichbar sein, die telefonische Erreichbarkeit ist aber eingeschränkt. Alle Mitarbeiter*innen aus der Verwaltung sind wie gewohnt zu den jeweiligen Arbeitszeiten zu erreichen.

Veranstaltungen

Bei jeder bereits geplanten oder noch zu planenden KLJB-übergreifenden Sitzung/Veranstaltung von Gremien und Arbeitsgruppen prüfen wir, ob statt der persönlichen Anwesenheit der Teilnehmer*innen an einem Ort eine Video- oder Telefonkonferenz möglich bzw. sinnvoller ist. Dennoch versuchen wir unsere Veranstaltungen zukünftig wieder physisch durchzuführen, da die KLJB auch von der Begegnung und dem persönlichen Austausch lebt. Selbstverständlich beachten auch wir die oben genannten Hinweise und führen eine Veranstaltung nur physisch durch, wenn wir nicht ein erhöhtes Infektionsrisiko für die Teilnehmer*innen befürchten müssen.

Wir stehen euch natürlich jederzeit für Fragen zur Verfügung und möchten euch bitten, auch in euren Strukturen angemessen und besonnen zu handeln.

Euer Bundesvorstand