Durch welche Maßnahmen möchten Sie Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit, Ausländerhass, Intoleranz und Diskriminierung entgegenwirken?

 

“Die KLJB wendet sich ganz klar gegen jede Form von Extremismus. Praktisch erfahrbar wird diese Haltung vor allem im Kooperationsprojekt mit dem BDAJ „Tacheles! Klare Kante gegen Extremismus“, das einen interreligiösen und interkulturellen Dialog ermöglicht.”

(s. KLJB-Beschluss 2016: „Aufstehen, aufeinander zugehen! Wie uns der Austausch zwischen Religionen und Kulturen bereichern kann“)

 

Antworten der Parteien

 

  • Projekt „Tacheles!“ gewinnt Preis der Deutschen Bischofskonferenz

    Bad Honnef-Rhöndorf/Bonn, 11. Juli 2019. Das Kooperationsprojekt „Tacheles! Klare Kante gegen Extremismus“ der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) und des Bundes der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland (BDAJ) wurde vergangene Woche auf der Zeche Carl in Essen mit dem Katholischen Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus der Deutschen Bischofskonferenz ausgezeichnet. Das Projekt belegte den mit 3.000 Euro dotierten zweiten Platz.

    „Wir freuen uns sehr, dass unserem Projekt dieser Preis verliehen wurde. Er ist eine Auszeichnung für das vielfältige Engagement, das in unseren Verbänden gegen jegliche Form von Extremismus geleistet wird“, erklärt KLJB-Bundesseelsorgerin Carola Lutz. „Mein Dank gilt daher besonders unseren Ehrenamtlichen, die sich aktiv für ein gelungenes Zusammenleben einsetzen.“

    Das Projekt „Tacheles! Klare Kante gegen Extremismus“ ist ein Kooperationsprojekt der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands und des Bundes der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland. Über das Projekt werden seit 2016 zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen unterstützt, die zu einer toleranten, pluralen und weltoffenen Gesellschaft beitragen, insbesondere in der Arbeit gegen Extremismus und Antisemitismus. Die Projekte können von den Gliederungen der beiden Verbände eigenständig ausgestaltet werden. Kontinuierlich werden aber auch bundeszentrale Veranstaltungen gemeinsam von beiden Projektpartner*innen organisiert und durchgeführt, teilweise unter Einbezug Dritter, wie zuletzt der Jüdischen Studierendenunion Deutschlands (JSUD).

    In der Begründung hob die Jury vor allem die durch das Projekt realisierten „interreligiösen und interkulturellen Begegnungen unter Jugendlichen, die ein Kennenlernen über Grenzen hinweg ermöglichen und Vorurteile abbauen helfen“ heraus.

    Im Rahmen der Preisverleihung mit 250 Gästen würdigte Armin Laschet, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, die Gewinner*innen mit einer Festrede. Eine Kurzvorstellung der Siegesprojekte sowie eine Podiumsdiskussion mit den Gewinner*innen und dem Vorsitzenden der Migrationskommission der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Stefan Heße, ermöglichte es darüber hinaus, einen Einblick in die Vielfalt der unterschiedlichen Projekte zu bekommen.

    „Ich war sehr beeindruckt von den anderen Projekten und bin sehr glücklich, dass sich in ganz Deutschland so viele Menschen gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus einsetzen“, zieht KLJB-Bundesseelsorgerin Carola Lutz als abschließendes Fazit zur Preisverleihung.

    Nähere Informationen über die KLJB sowie ein druckfähiges Foto zur Pressemitteilung gibt es unter www.kljb.org.

    Copyright-Angabe zu allen Bildern: © Deutsche Bischofskonferenz/Jörn Neumann.

    Die KLJB (Katholische Landjugendbewegung Deutschlands) ist ein Jugendverband mit bundesweit 70.000 Mitgliedern. Sie vertritt die Interessen Jugendlicher in ländlichen Räumen und engagiert sich für eine aktive und lebendige Kirche. Als engagierte Christinnen und Christen gestalten Jugendliche in der KLJB mit an der Zukunft der Gesellschaft und setzen sich für eine gerechte und zukunftsfähige Welt ein. Im Rahmen der MIJARC (Mouvement International de la Jeunesse Agricole et Rurale Catholique) setzt sich die KLJB auch weltweit für Solidarität und eine nachhaltige ländliche Entwicklung ein.

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  • KLJB-Delegation nimmt an Klima-Zwischenverhandlungen in Bonn teil

    Bad Honnef-Rhöndorf/Bonn, 26. Juni 2019. In Bonn finden seit vergangener Woche die vom Weltklimasekretariat der Vereinten Nationen organisierten Zwischenverhandlungen statt. Vom 17. bis 27. Juni 2019 beraten Vertreter*innen aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft der Vertragsstaaten über die Konsequenzen der vergangenen Klimakonferenz COP 24 im polnischen Katowice (Polen) sowie die Ausgestaltung und Vorbereitung der COP 25, die im Dezember 2019 in Santiago de Chile stattfinden wird. Die Katholische Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) ist seit vergangenem Jahr offiziell als Beobachterorganisation akkreditiert und nimmt im Anschluss an die COP 24 nun auch an den Zwischenverhandlungen in Bonn teil.

    Die achtköpfige Delegation konzentriert sich dabei vor Ort insbesondere auf die weitere Vernetzung und Zusammenarbeit mit anderen Jugendorganisationen, dem Austausch mit Kooperationspartner*innen sowie die gemeinsame Teilnahme an den Verhandlungen und Veranstaltungen. „Gerade jetzt, wo die schon seit vielen Jahren bestehenden Forderungen der jungen Generation, sich stärker um den Klimaschutz zu kümmern, durch ‚Fridays for Future‘ besondere Aufmerksamkeit erfahren, ist eine starke Präsenz der Jugend auch bei den Verhandlungen unerlässlich“ sagt KLJB-Bundesvorsitzender Stephan Barthelme. „Das Pariser Klimaabkommen sowie die wichtigen Forderungen der Jugend müssen endlich auch Ausdruck und Maßstab jeglichen politischen Handelns werden. Das Thema Klimawandel ist zu wichtig, als es immer weiter aufzuschieben!“

    Überprüfung der Klimaziele in regelmäßigen Abständen nötig

    Die Zwischenverhandlungen konzentrieren sich im Kern auf drei Schwerpunkte. Einerseits geht es zentral um den Artikel 6 des Pariser Klimaabkommens, sprich den Regeln eines weltweit einheitlichen und wirksamen Emissionshandels. Weiterhin steht der IPCC-Sonderbericht, der auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse die Begrenzung des Temperaturanstiegs auf maximal 1,5 Grad fordert, im Zentrum der Diskussionen. Als dritter Schwerpunkt wird eine einheitliche und in kurzen Abständen stattfindende Berichterstattung durch die Vertragsstaaten zu den jeweiligen nationalen Klimaschutzzielen (NDCs) diskutiert, da es hier durch Ungleichzeitigkeiten keine Vergleichbarkeit gibt. „Zeiträume bis zur nächsten Überprüfung der nationalen Klimaschutzziele von bis zu zehn Jahren sind definitiv zu lang. Der Temperaturanstieg schreitet kontinuierlich fort, da sind kurzfristige Anpassungen und regelmäßige Überprüfungen enorm wichtig“, unterstreicht KLJB-Bundesvorsitzender Stephan Barthelme. „Der Klimawandel wartet nicht!“

    Im Rahmen einer Pressekonferenz hat sich die KLJB gemeinsam mit anderen bei den Zwischenverhandlungen anwesenden Jugendvertreter*innen den Fragen aus dem Plenum gestellt und über die Forderungen der verschiedenen Jugendorganisationen aus Deutschland informiert. Veronika Regler (Diözesanverband Augsburg) vertrat hier die KLJB und appellierte an die deutsche Bundesregierung, dass auf nationaler Ebene immer noch viel zu wenig passiere. Es gebe weiterhin kein erkennbares Gesamtkonzept, sodass die Klimaschutzziele 2020 verfehlt werden. Um zumindest die Klimaziele 2030 zu erreichen, müsse endlich ein ambitioniertes Klimaschutzgesetz auf den Weg gebracht werden – auf jeden Fall noch in diesem Jahr.

    Europäischer Rat sendet zeitgleich fatales Zeichen aus

    Auch Papst Franziskus hat erst kürzlich die Dringlichkeit im Klimaschutz deutlich gemacht. Im Austausch mit internationalen Finanzministern unterstrich er, dass nicht Einzelinteressen von Unternehmen im Vordergrund stehen dürfen, sondern man im Sinne einer Welt mit einem gemeinsamen Ziel denken und das Pariser Klimaabkommen umsetzen solle. Dem entgegensteht, dass auf europäischer Ebene zeitgleich zu den Zwischenverhandlungen die Verständigung auf das Ziel der Klimaneutralität im Jahr 2050 im Europäischen Rat vorläufig gescheitert ist. „So kann verantwortungsvolle Klimaschutzpolitik nicht aussehen. Anstatt zu signalisieren, dass Klimaschutz weiterhin nicht das drängendste politische Thema für die Europäische Union ist, müssten die politisch Verantwortlichen gerade an die Adresse der jungen Generation endlich ein Zeichen setzen, dass sie verstanden haben, worum es geht. Das geht allerdings nicht durch Sonntagsreden, sondern nur durch konkretes politisches Handeln, in dem Fall durch die Anpassung der EU-Klimaziele,“ betont Stephan Barthelme.

    Die KLJB-Delegation wird die weiteren Verhandlungen und Entwicklungen auch in der zweiten Woche bis zum Ende der Verhandlungen weiter verfolgen. „Je konkreter die Ergebnisse werden, desto mehr Möglichkeiten erwachsen für den weiteren klimapolitischen Prozess sowohl auf der nächsten Weltklimakonferenz COP 25 in Chile als auch auf nationaler Ebene. Insbesondere als Ausrichter der Zwischenverhandlungen muss gerade Deutschland seine Vorreiterrolle im Klimaschutz zurückgewinnen und eine Paris-kompatible Politik aktiv vorantreiben“, fasst Bundesvorsitzender Stephan Barthelme zusammen.

    Nähere Informationen über die KLJB sowie ein druckfähiges Foto zur Pressemitteilung gibt es unter www.kljb.org.

    Die KLJB (Katholische Landjugendbewegung Deutschlands) ist ein Jugendverband mit bundesweit 70.000 Mitgliedern. Sie vertritt die Interessen Jugendlicher in ländlichen Räumen und engagiert sich für eine aktive und lebendige Kirche. Als engagierte Christinnen und Christen gestalten Jugendliche in der KLJB mit an der Zukunft der Gesellschaft und setzen sich für eine gerechte und zukunftsfähige Welt ein. Im Rahmen der MIJARC (Mouvement International de la Jeunesse Agricole et Rurale Catholique) setzt sich die KLJB auch weltweit für Solidarität und eine nachhaltige ländliche Entwicklung ein.

    Seit 2018 ist die KLJB für die UN-Klimakonferenzen als offizielle Beobachterorganisation akkreditiert und war erstmalig auf der COP24 in Kattowitz mit einer Delegation vertreten. Dieses Engagement wird nun auf den Zwischenverhandlungen SB 50 in Bonn fortgesetzt. Die KLJB-Delegation besteht aus Veronika Regler, Sophie Utner (Bundesarbeitskreis Umwelt), Judith Böckle, Johannes Rudingsdorfer, Benjamin Kutz (alle Bundesarbeitskreis Internationale Entwicklung) und der MIJARC-Europavorsitzende Daniela Ordowski. Von Seiten der KLJB-Bundesstelle wird die Delegation durch den Bundesvorsitzenden Stephan Barthelme und Julia Wäger (Referentin für Ökologie) begleitet.

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  • Bundesausschuss der KLJB fordert mehr nachhaltige Entwicklung

    Bad Honnef-Rhöndorf, 17. Juni 2019. Die Katholische Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) fordert auf ihrem Frühjahrs-Bundesausschuss, der vom 14. bis zum 16. Juni 2019 in Bonn tagte, die Umsetzung einer konsequenten nachhaltigen Entwicklung. Der Beschluss „Wenn nicht jetzt, wann dann? Handlungsfelder für eine nachhaltige Entwicklung“ identifiziert sieben Handlungsfelder, in denen die KLJB die Politik, die Kirche, die Gesellschaft und sich selbst in die Verantwortung nimmt.

    „Wir als Katholische Landjugendbewegung Deutschlands sind davon überzeugt, dass eine nachhaltige Entwicklung möglich – und dringend geboten ist“, erklärt Stephan Barthelme, Bundesvorsitzender der KLJB. „Wir wollen mit unseren Visionen und konkreten Forderungen, aber auch durch unser eigenes Handeln im Verband einen aktiven Beitrag hierzu leisten.“

    Die KLJB empfiehlt vor allem, aber nicht ausschließlich, in den Bereichen Energie, Landwirtschaft, Mobilität, Wirtschaft und Handel sowie Konsum und öffentliche Beschaffung eine nachhaltige Entwicklung voranzutreiben.

    Agenda 2030 und Pariser Klimaschutzabkommen
    „Noch läuft die Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens sehr schleppend“, erklärt Stephan Barthelme. „Das liegt mitunter auch daran, dass das Erreichen der Klimaziele bisher keine Priorität im politischen Handeln bekommen hat. Noch sind einige Folgen des Klimawandels beherrschbar, weshalb wir besonders in der Verantwortung stehen, schnell zu handeln!“ Die KLJB bringt sich aus diesem Grund derzeit aktiv in die Zwischenverhandlungen zu den UN-Klimakonferenzen ein, die heute in Bonn begonnen haben. Die KLJB fordert die Politik weiterhin auf, mehr Aufklärung und Information zu leisten und nimmt dabei auch die Bundesministerien in die Pflicht: „Die Nachhaltigen Entwicklungsziele der Agenda 2030 müssen sowohl als Maßstab für alle politischen Entscheidungen herangezogen werden, als auch bei den Bürger*innen bekannt sein. Hierfür braucht es mehr Bildungsinitiativen und Informationskampagnen“, erläutert Stephan Barthelme weiter. Bildungsarbeit und die Erarbeitung einer Nachhaltigkeitsstrategie müsse auch in der Kirche verstärkt in Angriff genommen werden.

    Energie
    In Fragen einer ressourcen-, klima- und umweltschonenden Energieversorgung appelliert die KLJB an die Politik, die Abschaltung von Kern- und Kohlekraftwerken zügig voranzutreiben und Neubauten kategorisch auszuschließen. Hier ruft sie auch die Kirche dazu auf, dafür Sorge zu tragen, dass kirchliche Gebäude den heutigen Energiestandards Folge leisten und Erneuerbare Energien genutzt werden. Durch die Kompensation von selbst verursachten und nicht vermeidbaren Treibhausgasemissionen sowie Bildungsarbeit möchte die KLJB selbst mit gutem Beispiel voran gehen.

    Mobilität
    Nachhaltige Mobilitätskonzepte sind für die KLJB unabdingbar. Um diese voranzutreiben, fordert der Verband die politisch Verantwortlichen dazu auf, in Stadt und Land den öffentlichen Personenverkehr und das Radwegenetz auszubauen und ländliche Infrastruktur zu verbessern. Kürzlich erst hat der KLJB-Bundesvorstand im Rahmen einer deutschlandweiten „72-Stunden-Tour“ mit Elektroautos selbst spüren müssen, dass insbesondere das Ladesäulen-Netz für E-Autos in den ländlichen Regionen noch deutliche Lücken aufweist, vor allem in Hinblick auf Schnellladesäulen. Darüber hinaus kann vor allem jede*r Einzelne in der Gesellschaft einen wertvollen Beitrag zur Verkehrswende leisten, indem zum Beispiel auf Flugreisen verzichtet und im Bereich der individuellen Mobilität auf alternative Antriebsformen gesetzt wird.

    Landwirtschaft
    Eine nachhaltige Landwirtschaft braucht aus Sicht der KLJB eine angemessene Förderpolitik und den Erhalt von Kulturlandschaften zur Kompensation von Kohlenstoffdioxid-Emissionen. Aber auch die Kirche ist hier in der Pflicht, die Bewirtschaftung ihres Grundbesitzes an Nachhaltigkeitskriterien zu orientieren. Die KLJB fordert außerdem alle Akteur*innen dazu auf, sich einem Agrardialog nicht zu verschließen und die Wertschätzung von Lebensmitteln stärker in das Bewusstsein der Bürger*innen zu bringen.

    Konsum und öffentliche Beschaffung
    Die KLJB ist davon überzeugt, dass die Bürger*innen durch kritisches Konsumieren maßgeblich zu einem nachhaltigen Leben beitragen können, daher fordert sie jede*n dazu auf, sich beim Einkauf über die Herkunft von Produkten und deren Produktionsbedingungen zu informieren und den Einkauf öko-fair bzw. regional zu gestalten. Gleiches gilt für die öffentliche Beschaffung in Staat und Kirche. Die Politik kann in Augen der KLJB zu einem nachhaltigeren Einkaufsverhalten beitragen, indem soziale und ökologische Kriterien als gesetzlich verpflichtend festgeschrieben werden und die Thematik im Bildungssystem verankert wird. Hier möchte die KLJB mit gutem Beispiel vorangehen, in dem sie diese Maßstäbe bei der eigenen Material und Lebensmittelbeschaffung bereits befolgt. Darüber hinaus möchte sie weiterhin Bildungsarbeit in diesem Bereich leisten.

    Wirtschaft und Handel
    „Gerechtes und nachhaltiges Wirtschaften ist ein wichtiger Baustein für eine zukunftsfähige weltweite Entwicklung“, erklärt Stephan Barthelme. Die Politik müsse daher entsprechende gesetzliche Rahmenbedingungen schaffen und Handelsabkommen so gestalten, dass sie sich an Menschenrechtsstandards als auch an ökologischen Standards messen. Darüber hinaus müsse die Kreislaufwirtschaft gefördert werden. Auch die Gesellschaft und die Kirche können ihren Beitrag dazu leisten, indem beispielsweise Geldanlagen dahingehend überprüft werden, ob sie ethisch vertretbar und nachhaltig sind. Die KLJB wird ihre eigenen Maßnahmen zur Sensibilisierung in diesem Themenfeld verstärken.

    Der Bundesausschuss der KLJB tagt zweimal im Jahr an wechselnden Orten. Neben KLJB-Landes- und Diözesanvorsitzenden aus ganz Deutschland nehmen der Bundesvorstand und die Referent*innen der KLJB-Bundesstelle sowie die Bundesarbeitskreise an der Versammlung teil.

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  • Bundesvorstand besuchte KLJB-Gruppen mit dem Elektroauto

    Bad Honnef-Rhöndorf, 29. Mai 2019. Es ist geschafft! Der KLJB-Bundesvorstand besuchte im Rahmen der 72-Stunden-Aktion des BDKJ und seiner Jugendverbände vom 23. bis zum 26. Mai 2019 72 KLJB-Gruppen in 72 Stunden. Die sogenannte „72-Stunden-Tour“ erstreckte sich durch ganz Deutschland und wurde in drei Teams mit Elektroautos bewältigt.

    „Die Idee für die 72-Stunden-Tour geht zurück auf eine Wette mit den Teilnehmer*innen der KLJB-Bundesversammlung, die vom 06. bis 10. März 2019 in Rastatt in der Diözese Freiburg stattgefunden hat“, erklärt Stephan Barthelme, KLJB-Bundesvorsitzender. „Damals haben die Delegierten gewettet, dass es der KLJB-Bundesvorstand nicht schafft, in 72 Stunden 72 KLJB-Gruppen zu besuchen. Diese Herausforderung haben wir gerne angenommen und haben es am vergangenen Wochenende auch tatsächlich geschafft!“

    Deutschlandweite Reise mit dem E-Auto
    Um die Aufgabe zu meistern tourte der KLJB-Bundesvorstand in drei Teams durch die Republik: „Team Rot“ bereiste den Norden und Nord-Westen, „Team Gelb“ den Südwesten und „Team Blau“ den Süden Deutschlands. „Es war unglaublich beeindruckend zu sehen, welche tollen Projekte unsere Ortsgruppen im Rahmen der 72-Stunden-Aktion auf die Beine gestellt haben“, berichtet KLJB-Bundesvorsitzende Sarah Schulte-Döinghaus begeistert. „Die KLJB Beckum im Diözesanverband Münster beispielsweise hat den Kindern eines Kinderheims der Caritas einen riesigen Traum erfüllt und einen Sandkasten und einen Schuppen für Spielgeräte gebaut, was durch staatliche und kirchliche Stellen in der Form nicht möglich gewesen wäre!“ „Team Rot“ besuchte insgesamt 24 Ortsgruppen in den Diözesen Berlin, Hamburg, Osnabrück, Paderborn und Münster.

    Für „Team Blau“ ging es zu 27 KLJB-Gruppen in die Diözesen Würzburg, Freiburg, Eichstätt, Augsburg, Rottenburg-Stuttgart, München und Freising, Regensburg und Passau. „Während der Tour konnten wir uns auf eindrucksvolle Art und Weise wieder einmal davon überzeugen, wie vielseitig engagiert die KLJB-Gruppen in ihren Orten sind“, sagt Stephan Barthelme. „Die Jugendlichen haben bei der Aktion deutlich gemacht, dass ihnen eine nachhaltige Entwicklung und der Schutz von Umwelt und Klima besonders am Herzen liegen. Beispielsweise zeigte das die KLJB Fünfstetten im Diözesanverband Eichstätt durch das Aufstellen von Insektenhotels und den Bau von Bienenstöcken.“

    „Team Gelb“ bereiste während der Aktion 25 KLJB-Gruppen in den Diözesen Freiburg, Rottenburg-Stuttgart, Mainz, Trier, Köln, Aachen und Münster. „Für mich war es spannend zu sehen, wie unterschiedlich die KLJB-Traditionen in den verschiedenen Regionen und Ortsgruppen sind“, erklärt Carola Lutz, KLJB-Bundesseelsorgerin. „Alle Gruppen, die wir besucht haben, haben an dem Wochenende Unglaubliches geleistet. Sei es der Bau einer Grillhütte wie bei der KLJB in Waldweiler (Diözesanverband Trier), die Errichtung eines Naturspielplatzes wie durch die KLJB Birkenau (Diözesanverband Mainz) bis hin zur Renovierung eines Pfarrgartens wie bei der KLJB Sonsbeck (Diözesanverband Münster). Mich beeindruckten dabei am meisten der soziale Gedanke, der durchweg in allen Gruppen spürbar war, und der Zusammenhalt. Teil eines großen Ganzen zu sein, hat viele unglaublich motiviert.“

    Die beiden Pat*innen der KLJB für die 72-Stunden-Aktion besuchten mit dem KLJB-Bundesvorstand am Wochenende verschiedene Gruppen, um sich selbst ein Bild vom sozialen Engagement der KLJBler*innen zu machen. Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftlich Entwicklung und Zusammenarbeit, begleitete das „Team Blau“ am 24. Mai 2019. Er zeigte sich begeistert vom Einsatz der KLJB und erzählte von seinen eigenen Erfahrungen in der Katholischen Landjugendbewegung: „Ohne meine Mitgliedschaft bei der KLJB wäre ich heute nicht in der Politik“, sagt Dr. Gerd Müller.

    Julia Klöckner, Bundesministern für Ernährung und Landwirtschaft und ebenfalls KLJB-Patin bei der 72-Stunden-Aktion, besuchte am Samstag, den 25. Mai 2019 eine KLJB-Gruppe in der Diözese Trier: „Es ist toll, was hier auf die Beine gestellt wird!“, lobte die Ministerin das Engagement der KLJB und machte sich beim Upcycling-Projekt der KLJB Ochtendung direkt selbst ans Werk.

    Am Ende der Tour besuchten alle drei Teams insgesamt 74 Ortsgruppen, womit die Wette mit der KLJB-Bundesversammlung gewonnen ist! Bundesvorsitzender Stephan Barthelme erläutert, dass es dem Bundesvorstand eigentlich gar nicht ums Gewinnen ging: „Die wahren Gewinner*innen sind unsere Gruppen und alle anderen, die sich bei der 72-Stunden-Aktion für andere eingesetzt haben und gezeigt haben, wie Solidarität und Zusammenhalt gelebt werden können, genau das braucht unsere Gesellschaft heute. Wir sind glücklich, ein Teil davon gewesen zu sein und möchten uns ganz herzlich bei allen KLJBler*innen für ihren Einsatz für andere im Rahmen der 72-Stunden-Aktion bedanken!“

    Fazit
    Von den insgesamt 3.400 Projekten der Aktion wurden von der KLJB mehr als 360 durchgeführt. Damit beteiligten sich mehr als 10.000 KLJBler*innen in 17 Diözesanverbänden an der Aktion. Bei der „72-Stunden-Tour“ wurden insgesamt mehr als 5.000 Kilometer mit dem Elektroauto zurückgelegt. „Die Reise mit dem Elektroauto zu meistern war eine sehr lehrreiche Erfahrung für uns“, erklärt Stephan Barthelme weiter. „Wir wollten zeigen, dass klimaneutrales Reisen möglich ist, haben dabei aber auch am eigenen Leib erfahren, dass es noch viele Hürden gibt. So ist die Infrastruktur in den ländlichen Regionen vielerorts weiterhin mehr als ausbaufähig. Das gilt sowohl für die Ladesäulen für Elektroautos als auch für den Handy- und Internetempfang. Hier sehen wir dringenden Handlungsbedarf und fordern die Politik einmal mehr dazu auf, die ländlichen Räume nicht zu vernachlässigen, sondern gerade im Bereich Mobilität und beim Ausbau der Dateninfrastruktur in den Fokus zu nehmen!“

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  • Bundesvorstand während der 72-Stunden-Aktion im E-Auto unterwegs

    Bad Honnef-Rhöndorf, 21. Mai 2019. Vom 23. bis zum 26. Mai 2019 veranstalten die katholischen Jugendverbände mit der 72-Stunden-Aktion 2019 die größte Sozialaktion Deutschlands und der KLJB-Bundesvorstand hat sich dafür auf eine ganz besondere Wette eingelassen: In den 72 Stunden der Aktion werden die Bundesvorstandsmitglieder der KLJB mit Elektroautos durch Deutschland fahren und 72 KLJB-Gruppen in allen teilnehmenden Diözesanverbänden besuchen.

    Die Idee geht zurück auf eine Wette mit den Teilnehmer*innen der KLJB-Bundesversammlung, die vom 06. bis 10. März 2019 in Rastatt in der Diözese Freiburg stattgefunden hat. Damals haben die Delegierten gewettet, dass es der KLJB-Bundesvorstand nicht schafft, in 72 Stunden 72 KLJB-Gruppen zu besuchen. Diese Herausforderung haben die drei Bundesvorstandsmitglieder der KLJB gerne angenommen und stellen sich der Aufgabe in den nächsten Tagen.

    „Wir wollen in den 72 Stunden der Aktion das Leben für unsere KLJB-Gruppen ein bisschen besser machen und den KLJBler*innen unsere Wertschätzung für ihr Engagement entgegenbringen“, erklärt Stephan Barthelme, KLJB-Bundesvorsitzender. „Die Bundesebene ist für unsere Ortsgruppen oft schwer greifbar und weit weg – durch den persönlichen Kontakt wollen wir das Verbandsgefühl stärken und mehr Nähe zu unseren Mitgliedern schaffen.“

    Vier Tage lang werden die Bundesseelsorgerin Carola Lutz, Bundesvorsitzende Sarah Schulte-Döinghaus und Bundesvorsitzender Stephan Barthelme in drei Teams quer durch die Bundesrepublik fahren. Um die Tour möglichst nachhaltig und ökologisch zu gestalten, werden die Teams in Elektroautos unterwegs sein. „Unter dem Slogan ,Fridays for Future‘ gehen jede Woche zehntausende junge Menschen auf die Straße, um für mehr Ambition beim Klimaschutz zu demonstrieren. Mit der Fortbewegung in Elektroautos, die ihre Energie nur aus erneuerbaren Stromquellen beziehen werden, möchten wir ein zusätzliches Zeichen setzen, dass auch für uns als Verband Klimaschutz oberste Priorität hat und auch lange Strecken unter Zeitdruck ohne Probleme mit einem E-Auto zurückgelegt werden können“, sagt Stephan Barthelme.

    Unterstützung bekommen die Teams dabei von Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, sowie Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Die Bundesminister*innen sind die Pat*innen der KLJB bei der Aktion und werden gemeinsam mit dem KLJB-Bundesvorstand Ortsgruppen besuchen.

    Einladung zur Berichterstattung

    Journalist*innen sind herzlich zur Berichterstattung über die Aktivitäten der KLJB bei der 72-Stunden-Aktion 2019 eingeladen! Gerne bieten wir Ihnen an, eine Person aus dem KLJB-Bundesvorstand zeitweise zu begleiten und so die Vielfalt der verschiedenen Aktionen und Aktionsgruppen in ganz Deutschland, in einem für Sie relevanten Bundesland oder einer Region abdecken zu können.

     

    Die wichtigsten Tour-Termine auf einen Blick:

    Donnerstag, 23. Mai 2019 bis Sonntag, 26. Mai 2019

    72-Stunden-Tour der KLJB-Bundesebene

    Team Rot in den Diözesen Berlin, Hamburg, Vechta, Osnabrück und Paderborn

    Team Gelb in den Diözesen Rottenburg-Stuttgart, Freiburg, Mainz, Trier, Köln, Aachen und Münster

    Team Blau in den Diözesen Würzburg, Eichstätt, Augsburg, Rottenburg-Stuttgart, München und Freising, Passau, Regensburg und Bamberg

    Freitag, 24. Mai 2019, 16.00 bis 18.00 Uhr
    Gruppenbesuche im Rahmen der Tour mit Bundesminister Dr. Gerd Müller im Raum Kempten/Allgäu

    Samstag, 25. Mai 2019, 15.30 bis 16.00 Uhr
    Gruppenbesuche im Rahmen der Tour mit Bundesministerin Julia Klöckner im Raum Koblenz

    Gerne vermitteln wir Ihnen auch ein Interview mit dem KLJB-Bundesvorsitzenden Stephan Barthelme.

    Mehr Informationen finden Sie auch unter www.kljb.org/72stunden. Eine Aktionskarte mit einer Übersicht aller Projekte und weitere Informationen zur Aktion finden Sie auch auf www.72stunden.de.

    Für Rückfragen und konkrete Vereinbarungen steht Ihnen Frau Eva-Maria Kuntz, Referentin an der KLJB-Bundesstelle für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Jugendpolitik zur Verfügung.

     

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  • Bundesministerin Julia Klöckner und Bundesminister Dr. Gerd Müller sind die KLJB-Paten bei der 72-Stunden-Aktion

    Bad Honnef-Rhöndorf, 16. Mai 2019. Julia Klöckner (Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft) und Dr. Gerd Müller (Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) loben das Engagement der KLJB bei der 72-Stunden-Aktion. Die Bundesminister*innen haben die Patenschaft für die KLJB-Gruppen bei der Aktion übernommen und werden am Aktionswochenende vom 23. bis zum 26. Mai 2019 KLJB-Gruppen besuchen, die die Welt in diesen 72 Stunden ein bisschen besser machen wollen.

    „Euer Engagement macht mir Mut – für die Zukunft der Gesellschaft, aber auch für meine eigene Arbeit als Entwicklungspolitiker“, sagt 72-Stunden-Pate Dr. Gerd Müller in seinem Grußwort, dass er an alle KLJBler*innen richtet. Dabei weist er auch auf soziale Ungleichheiten in der Gesellschaft hin und lobt den Einsatz der KLJB für ein nachhaltiges Miteinander. Auch Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner unterstützt als Patin die KLJB bei der 72-Stunden-Aktion Sie hebt in ihrem Grußwort die Bedeutung der KLJB für die Gestaltung der Dörfer und Regionen hervor und unterstreicht den Einsatz der KLJB vor Ort. „Wer die Zukunft der ländlichen Räume stärken will, muss sich auch um das Miteinander und Füreinander in den Orten kümmern“, sagt die Bundesministerin.

    „Wir freuen uns sehr, dass uns mit Julia Klöckner und Dr. Gerd Müller gleich zwei Bundesminister*innen im Rahmen der 72-Stunden-Aktion unterstützen. Das zeigt, dass die Aktion und damit das riesige soziale Engagement zehntausender Kinder und Jugendlicher in ganz Deutschland auch von politischen Entscheidungsträger*innen geschätzt und gewürdigt wird.“, erklärt Stephan Barthelme, KLJB-Bundesvorsitzender. „Der soziale und solidarische Gedanke der Aktion ist ein Grundpfeiler unserer Arbeit in der KLJB und in den anderen katholischen Jugendverbänden. Durch die 72-Stunden-Aktion wird auch für eine breitere Öffentlichkeit deutlich, was für unsere Mitglieder das ganze Jahr über im Mittelpunkt ihres Handelns steht: Der Einsatz für andere und die Gemeinschaft. Wir in der KLJB sind überzeugt davon, dass wir uns Herausforderungen als Gesellschaft gemeinsam stellen müssen: Nur dann können wir dem Klimawandel erfolgreich entgegenwirken, unsere Demokratie gegen Rechtspopulist*innen und rechte Parole verteidigen und unsere Lebensweise nachhaltiger gestalten.“ Während des 72-Stunden-Aktionswochenendes zeigen die Gruppen in vorbildlicher Weise, dass sich jede*r solchen und vielen anderen Herausforderungen stellen und seinen*ihren Beitrag leisten kann, um die Welt ein Stückchen besser zu machen.

    Was ist die 72-Stunden-Aktion?

    Die 72-Stunden-Aktion ist eine bundesweite Sozialaktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und seiner Jugendverbände, darunter auch die KLJB. Vom 23. bis 26. Mai 2019 engagieren sich dabei Landjugendliche in ganz Deutschland drei Tage lang für ein soziales Projekt in ihrer Nähe. Bei der vergangenen 72-Stunden-Aktion im Jahr 2013 waren mehr als 170.000 Kinder und Jugendliche in fast 4.000 Aktionsgruppen im Einsatz.

    Einladung zur Berichterstattung

    Journalist*innen sind herzlich zur Berichterstattung über die Aktivitäten der KLJB bei der 72-Stunden-Aktion 2019 eingeladen! Gerne vermitteln wir Ihnen eine Ortsgruppe in Redaktionsnähe oder kommen zu Ihnen ins Studio. An der Aktion werden bundesweit rund 350 KLJB-Gruppen teilnehmen. Der KLJB-Bundesvorstand wird im Rahmen einer Wette mit der KLJB-Bundesversammlung in den 72 Stunden der Aktion versuchen, 72 verschiedene KLJB-Gruppen in allen Diözesanverbänden zu besuchen. Dazu werden die Bundesvorstandsmitglieder mit Elektroautos in der ganzen Bundesrepublik unterwegs sein. Gerne bieten wir Ihnen an, eine Person aus dem KLJB-Bundesvorstand zeitweise zu begleiten und so die Vielfalt der verschiedenen Aktionen und Aktionsgruppen in ganz Deutschland, in einem für Sie relevanten Bundesland oder einer Region abdecken zu können.

    Die wichtigsten Termine auf einen Blick:

    Donnerstag, 23. Mai 2019, 17.00 Uhr
    Bundesweite Auftaktveranstaltung in Würzburg, Kilianeum, Ottostraße 1.

     Donnerstag, 23. Mai 2019, 17.07 Uhr bis Sonntag, 26. Mai 2019, 17.07 Uhr
    Rund 350 KLJB-Ortsgruppen setzen im gesamten Bundesgebiet soziale Aktion aus den Bereichen „Gerechtigkeit schaffen“, „Neues lernen“, „Nachhaltigkeit fördern“, „Zuhause gestalten“ und „Zusammen leben“ um.

     Donnerstag, 23. Mai 2019 bis Sonntag, 26. Mai 2019
    72-Stunden-Tour der KLJB-Bundesebene. Es werden drei Teams durch Deutschland reisen, aufgeteilt auf die Regionen Norden, Südwest und Südost.

    Freitag, 24. Mai 2019, 15.00 bis 18.00 Uhr
    Gruppenbesuche im Rahmen der Tour mit Bundesminister Dr. Gerd Müller im Raum Kempten/Allgäu

    Samstag, 25. Mai 2019, 15.30 bis 16.00 Uhr
    Gruppenbesuche im Rahmen der Tour mit Bundesministerin Julia Klöckner im Raum Koblenz

    Sonntag, 26. Mai 2019, 17.07 Uhr
    Bundesweite Abtaktveranstaltung in Hamm, Willy-Brandt-Platz

    Gerne vermitteln wir Ihnen auch ein Interview mit dem KLJB-Bundesvorsitzenden Stephan Barthelme.

    Mehr Informationen finden Sie auch unter www.kljb.org/72stunden. Eine Aktionskarte mit einer Übersicht aller Projekte und weitere Informationen zur Aktion finden Sie auch auf www.72stunden.de.

    Für Rückfragen und konkrete Vereinbarungen steht Ihnen Frau Eva-Maria Kuntz, Referentin an der KLJB-Bundesstelle für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Jugendpolitik zur Verfügung.

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    Pressemitteilung

    Foto: Julia Klöckner

    Foto: Gerd Müller

    Foto: Stephan Barthelme

  • KLJB und BDAJ gewinnen Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus

    Bad Honnef-Rhöndorf, 09. Mai 2019. Das Kooperationsprojekt „Tacheles! Klare Kante gegen Extremismus“ der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) und des Bundes der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland (BDAJ) wird mit dem Katholischen Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus ausgezeichnet. Das Projekt belegte den mit 3.000 Euro dotierten zweiten Platz.

    „Wir sind sehr stolz darauf, dass die Jury der Deutschen Bischofskonferenz unser Projekt aus 81 Vorschlägen ausgewählt hat“, erklärt KLJB-Bundesseelsorgerin Carola Lutz. „Die Auszeichnung geht vor allem an die vielen ehrenamtlichen Mitglieder unserer beiden Verbände, die sich schon seit dem Projektstart vordreieinhalb Jahren für Zusammenhalt, Toleranz und Solidarität in unserer Gesellschaft einsetzen!“

    Das Projekt „Tacheles! Klare Kante gegen Extremismus“ ist ein Kooperationsprojekt der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands e.V. (KLJB) und des Bundes der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland e.V. (BDAJ). „Tacheles!“ fördert seit 2016 zahlreiche Projekte, die zu einer toleranten, pluralen und weltoffenen Gesellschaft beitragen, insbesondere im Themenbereich Extremismus und Antisemitismus. Die Projekte können von den Gliederungen der beiden Verbände eigenständig ausgestaltet werden. Kontinuierlich werden aber auch bundeszentrale Veranstaltungen gemeinsam von beiden Projektpartner*innen organisiert und durchgeführt, teilweise unter Einbezug Dritter, wie zuletzt der Jüdischen Studierendenunion Deutschlands.

    Schon vor „Tacheles!“ kooperierten BDAJ und KLJB  im Rahmen des „BirD“–Projekts, der „Brücke interreligiöser Dialog“. Ziel war es bereits hier, einen Beitrag zu einer offenen Gesellschaft zu leisten. Beide Verbände verstehen die Förderung des interreligiösen Dialogs und die gleichzeitige Stärkung der gesellschaftlichen Teilhabe von Jugendlichen als einen Beitrag zu einer offenen Gesellschaft, die ein gutes Zusammenleben aller Menschen in unserem Land ermöglicht, egal welche kulturellen und religiösen Hintergründe sie mitbringen.

    „Die Auszeichnung bedeutet uns besonders viel, da das Projekt im Jahr 2019 in seine finale Phase eingetreten ist und damit die bisher geleistete Arbeit Anerkennung findet“, bekräftigt Carola Lutz. „Die im Projekt aufgegriffenen Themenbereiche werden aber natürlich auch nach Abschluss des Projektes weiterhin in den Verbänden verankert sein und bearbeitet.“

    Mit der Stiftung des Preises möchte die Katholische Bischofskonferenz ganz im Sinne des Projektes „Tacheles!“ klare Kante gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus zeigen und zeichnet Einzelpersonen und Gruppen aus, die sich aus dem Glauben heraus für ein vielfältiges Zusammenleben engagieren. Die Preisverleihung findet am 04. Juli 2019 auf der Zeche Carl in Essen statt.

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    Pressemitteilung

    Foto: Klare Kante

    Foto: Carola Lutz

  • Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft sind die Pat*innen der KLJB für Die 72-Stunden-Aktion!
    Während der Aktion vom 23. bis 26. Mai 2019 machen sie sich selbst ein Bild von den hervorragenden Projekten und besuchen gemeinsam mit dem KLJB-Bundesvorstand teilnehmende KLJB-Gruppen. Im Vorfeld der Aktion haben die beiden jeweils ein Grußwort an alle teilnehmenden Gruppen gerichtet!

    Grußwort Julia Klöckner

    Liebe Mitglieder der Katholischen Landjugendbewegung,

    freiwilliges, soziales Engagement hat viele Facetten. Und es hat viele Gesichter. Denn dahinter stehen immer Menschen, die aktiv werden und Verantwortung für sich und andere übernehmen. Gerade in unseren ländlichen Regionen ist das wichtig. Denn wer die Zukunft der ländlichen Räume stärken will, muss sich auch um das Miteinander und Füreinander in den Orten kümmern.

    Sie als Katholische Landjugendbewegung gehen hier mit sehr gutem Beispiel voran. Denn als Verband von und für Jugendliche im ländlichen Raum setzen Sie sich nicht nur für eine nachhaltige ländliche Entwicklung ein. Sie gestalten auch aktiv mit und füllen unsere Dörfer mit Leben.

    Ganz besondere Maßstäbe setzt Ihre bundesweite 72-Stunden-Aktion. Ob in Seniorenzentren, in Kindergärten oder in der Geflüchtetenhilfe: Bei dieser Aktion packen bereits zum zweiten Mal Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene an, um unser Land ein bisschen besser zu machen. Deshalb übernehme ich gerne die Patenschaft für Ihre Aktionsgruppe. Denn damit zeigen Sie, wie der gesellschaftliche Zusammenhalt gestaltet werden kann.

    Bleiben Sie so engagiert und bringen Sie sich weiter ein! Dann bin ich sicher, dass unsere ländlichen Räume eine gute und spannende Zukunft haben. Ich wünsche Ihnen und allen Beteiligten an dieser wichtigen Aktion viel Erfolg, Tatkraft und vor allem Schaffensfreude!

    Herzlichst,

    Ihre

    Julia Klöckner

    Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft

     

    Grußwort Dr. Gerd Müller

    Liebe Mitglieder der Katholischen Landjugendbewegung,

    die Welt verändert sich in rasantem Tempo. Vom Bezahlen der Einkäufe bis zum Knüpfen von Freundschaften geht heute fast alles digital. Nachrichten verbreiten sich in Windeseile um den Globus. Noch nie lebten so viele Menschen auf unserem Planeten – bald werden es acht Milliarden sein. Das verändert das Gesicht der Welt, das Klima, die Natur. Und es wirkt zurück auf unser eigenes Leben.

    Viele Menschen profitieren von den Entwicklungen, bei uns in Deutschland und überall auf der Welt. Große Fortschritte wurden erzielt, bei Bildung, Gesundheit, Hungerbekämpfung. Aber nicht alle profitieren gleichermaßen. Zu oft tragen die einen die Kosten von Wachstum und Wohlstand der anderen. Und wir wissen auch: Unsere Lebensweise, unser Ressourcenverbrauch drohen auf Dauer unsere gemeinsame Lebensgrundlage zu zerstören.

    Ihr wollt Euch damit nicht abfinden, sondern im Rahmen der 72-Stunden-Aktion „die Welt ein Stück besser machen“. Mit ganz konkreten Projekten, von regionalen Nahrungsmitteln über Nachbarschaftstage bis hin zu Ausstellungen zum globalen Klimawandel. Ihr setzt Euch ein für ein gutes, auf den christlichen Grundwerten der Nächstenliebe und der Bewahrung der Schöpfung beruhendes Miteinander in unserer Gesellschaft und in der Weltgemeinschaft.

    Euer Engagement macht mir Mut – für die Zukunft der Gesellschaft, aber auch für meine eigene Arbeit als Entwicklungspolitiker. Denn „Niemanden zurücklassen“ – diesen Grundsatz der Vereinten Nationen für die globale Entwicklung lebt Ihr in Eurer Aktion beispielhaft vor.

    Ich wünsche Euch bei Euren vielfältigen Projekten viel Erfolg und Spaß und den Mut, den Geist der 72-Stunden-Aktion auch in Eurem Alltag nachwirken zu lassen.

    Herzlich, Euer

    Gerd Müller

    Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

  • Seit dem 01. April 2019 ist Simon Rempe (31) neuer Referent für internationale Entwicklung an der KLJB-Bundesstelle in Rhöndorf. Der gebürtige Münsteraner studierte Soziale Arbeit und war in der außerschulischen Bildungsarbeit und Erlebnispädagogik tätig. Dort referierte er zu entwicklungspolitischen Themen, begleitete Teamentwicklungen und bereitete Freiwillige und Studierende auf Inlands- und Auslandseinsätze vor. Durch sein Engagement bei der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg konnte er Erfahrungen in der Jugendverbandsarbeit sammeln, wo er sich insbesondere in der Partnerschaftsarbeit und rund um den Fairen Handel auslebt. Simon Rempe tritt die Nachfolge von Natalie Hohmann an, die den Fachbereich in den letzten acht Jahren mitgestaltet und geprägt hat. Wir danken Natalie von ganzem Herzen für ihre Arbeit und wünschen Ihr alles Gute für die Zukunft.

  • Wir treten für die offene und demokratische Gesellschaft ein. Das bessere Argument muss zählen. Wir sind überzeugt, dass lebendiger Pluralismus das Rezept für demokratischen Diskurs ist. Nach diesen Überzeugungen werden wir auch unsere Politik in Europa gestalten.

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  • Beschluss 2017: In Zukunft nur gemeinsam! Unsere Vision von einem geeinten Europa