Durch welche Massnahmen wollen Sie das Leben auf dem Land für junge Menschen attraktiver gestalten?

 

Eine gute Daseinsvorsorge einschließlich der Gesundheitsversorgung, Bildungs- und Fortbildungseinrichtungen, Nahversorgungseinrichtungen sowie eine gute Anbindung an Ballungszentren sind von zentraler Bedeutung für die Attraktivität ländlicher Räume.

(s. KLJB-Beschluss 2016: „Frohes Schaffen! Ausbildungs- und Erwerbsperspektiven auf dem Land“)

 

Antworten der Parteien

 

  • Voraussetzung für attraktive Lebens- und Arbeitsmöglichkeiten im ländlichen Raum sind Bildungsangebote, zukunftsfähige Wirtschaftsstandorte, (digitale) Infrastruktur, Mobilitätsangebote sowie Freizeit- und Kultureinrichtungen. Wo immer die EU dies fördern kann, unterstützen dies CDU und CSU.

  • Die technische und soziale Infrastruktur muss in Europa im ländlichen Raum ausgebaut werden, um ihn auch für junge Menschen und Familien attraktiv zu halten. Für die EU-Regionalpolitik bedarf es einer entsprechenden Mittelausstattung etwa für Ausbau des ÖPNV, schnellen Internets und guter Daseinsvorsorge.

  • Wir wollen insbesondere die bestmögliche Infrastruktur (Breitband, Straßen, Bildungseinrichtungen) nicht nur in Ballungszentren, sondern auch in ländlichen Räumen. Dies bietet viel Potential für junge Köpfe, um neue Lösungen und Wohlstand in allen Regionen hervorzubringen.

  • Ländliche Regionen dürfen nicht von der Entwicklung abgehängt werden. Wir brauchen unter anderem einen Ausbau der digitalen Infrastruktur und des Angebots des Öffentlichen Personennahverkehrs.

  • Wir wollen den Breitbandausbau voranbringen und die Mobilität fördern – sowohl in den Orten, zwischen den Orten und vom Land in die Städte. Den öffentlichen Nahverkehr wollen wir verbessern und kostenfrei machen. und die Gesundheitsversorgung durch Ärztezentren auf dem Land verbessern. Kultureinrichtungen, besonders solche von selbstbestimmter Jugendkultur, wollen wir stärken.

  • Wir wollen, dass Jugendliche in ihrer Heimat ihr Lebensglück finden können und nicht unbedingt gezwungen sind, sie für Ausbildung und Arbeitsplatz zu verlassen. Deshalb setzen wir uns für gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land ein.

  • Der ländliche Raum muss als Naturraum stärker gefördert werden, sozusagen als Gegenmodell zum urbanen Raum. Dies heißt für uns finanzielle Unterstützung des Öko-Tourismus, des Vereinswesens, der regionalen ländlichen Kultur und Arbeitsplätze im ländlichen Raum z.B. durch den Öko-Landbau.

  • Wir fordern, die Förderprogramme für den ländlichen Raum zurückzuholen und die deutschen Mittel dazu auf nationaler und regionaler Ebene zielgerichtet und effizient einzusetzen.

  • Dies gelingt durch deutliche Verbesserung des ÖPNV und der digitalen Möglichkeiten.

  • Erreicht werden kann das durch den Ausbau der Infrastruktur, insbesondere durch die Anbindung an schnelles Internet (u.a. zur Schaffung von Arbeitsplätzen), attraktive öffentliche Verkehrsmittel, örtliche Einkaufs- und Kulturangebote und ausreichende ärztliche Versorgung (auch Hebammen).

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  • Material

    10 Thesen für ein junges Land

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