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MAUSZEIGER VERGRÖßERN

Tomaten
Bewusster Genuss und regionale Stärke

Der Gemüsebau prägt unsere Kulturlandschaft und schafft wertvolle Arbeitsplätze in unseren ländlichen Räumen. Der Vergleich zeigt, wie unterschiedliche Anbaumethoden die wahren Kosten beeinflussen.

Der „Wahre Preis“-Vergleich (1 kg Tomaten | Stand Juli 2025)

Konventioneller Anbau:

  • Ladenpreis: 2,19 € | Wahrer Preis: 2,38

Biologischer Anbau:

  • Ladenpreis: 3,98 € | Wahrer Preis: 4,28

Gesundheit
 (z.B. Gesundheitsrisiken und Folgekosten für landwirtschaftliche Arbeitskräfte durch den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, insbesondere bei unzureichenden Schutzmaßnahmen)
 Boden
 (z.B. Beeinträchtigung der Bodenorganismen durch Pestizide und synthetische Düngemittel)
 Klima
 (z.B. Emissionen durch energieintensive Produktion wie beheizte Gewächshäuser oder lange Transportwege)
 Wasser
 (z.B. hoher Bewässerungsbedarf und Nährstoffeinträge in Gewässer)

Was macht die Erzeugung besonders?

Versteckte Kosten bei der Tomate entstehen unter anderem durch den Energieverbrauch und den Wasser-Fußabdruck. Tomaten, die außerhalb der heimischen Saison in beheizten Glashäusern wachsen oder über tausende Kilometer aus wasserarmen Regionen Südeuropas importiert werden, verursachen hohe CO2-Emissionen und belasten die dortigen Wasserreserven. Ein präzises Nährstoffmanagement und moderne Bewässerungstechniken helfen zwar, Ressourcen zu schonen, doch die ökologische Bilanz verbessert sich am stärksten durch kurze Wege und die Nutzung natürlicher Sonnenenergie.

KLJB-Perspektive:

Wir stehen für Saisonalität ein. Wer Tomaten dann kauft, wenn sie in unseren ländlichen Räumen unter natürlichen Bedingungen reifen, stützt die Höfe vor Ort und spart enorme Mengen Energie. Wir setzen uns für eine Wertschätzung ein, die den realen Aufwand der Erzeugung anerkennt. Ziel muss es sein, Lebensmittelabfälle zu reduzieren und die regionale Vielfalt zu fördern, damit Landwirtschaft auch in Zukunft eine verlässliche Säule unserer Versorgung bleibt.

KONTAKT
Jannis Fughe
Bundesvorsitzender
+49 17611946525
j.fughe@kljb.org
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