Die KLJB-Delegation (v.l.n.r.) Stephan Barthelme, Alexander Steinbach, Daniela Ordowski, Volker Lenz, Benjamin Kutz, Julia Wäger

Klimakonferenzen

KLJB offizielle Beobachterinnenorganisation der UN-Klimaverhandlungen (COP)

Seit 2018 ist die KLJB offiziell als Beobachterinnenorganisation der UN-Klimaverhandlungen akkreditiert. Dies gibt uns die Möglichkeit, bei allen offiziellen Verhandlungen, wie den großen Klimaverhandlungen als auch den Zwischenverhandlungen dabei zu sein. Nach ersten Besuchen der KLJB bei Rahmenveranstaltungen auf der COP 15 in Kopenhagen, der COP 21 in Paris und der COP 23 in Bonn, können wir nun seit der COP 24 in Katowice auch an den Verhandlungen selbst teilnehmen. Vor Ort konnte die KLJB sich intensiv vernetzen und politische Vertreter*innen treffen, sich aber auch mit anderen internationalen Jugendlichen und jungen Menschen austauschen und gemeinsam für das Klima eintreten. Auch im Jahr 2019 war eine KLJB-Delegation auf der COP 25 in Spanien mit dabei.

Keine Klimakonferenzen im Jahr 2020

Nach der bereits erfolgten Absage der Klimakonferenz COP26 für das Jahr 2020, wurden nun auch die Zwischenverhandlungen SB 52 in Bonn auf das kommende Jahr verschoben. Die terminlichen Änderungen wurden offiziell durch das UN-Klimasekretariat verkündet. Grund der Änderungen ist die anhaltende Corona-Pandemie, die weltweit zu Reisebeschränkungen führt und eine Teilnahme aller Staaten und Vertreter*innen stark einschränkt. Zudem sind auch in Deutschland größere Versammlungen bis Oktober 2020 nicht möglich. Die COP 26 wird somit unter Präsidentschaft von Italien und Großbritannien ein Jahr später in Glasgow stattfinden, und zwar vom 01. bis 12. November 2021. Die Zwischenverhandlungen wurden zunächst noch von Juni auf Oktober 2020 verschoben. Dieser Alternativtermin wurde nun jedoch auch abgesagt. Die neuen Daten für die Zwischenverhandlungen 2021 werden erst noch bekannt gegeben.

KLJB-Delegation auf der Klimakonferenz COP25 in Spanien

Vom 02. bis 13. Dezember 2019 fand die 25. UN-Klimakonferenz in Madrid/Spanien statt. Aufgrund der politischen Situation in Chile wurde die Konferenz kurzfristig von ursprünglich Santiago de Chile nach Madrid verlegt. Als offizielle Beobachterinnenorganisation nahm die KLJB mit einer achtköpfigen Delegation an den Verhandlungen in Spanien teil.  Die Anreise erfolgte selbstverständlich per Bus und Bahn und die KLJB unterstützte die Kampagne „railtothecop“. Hierbei handelt es sich um einen Aufruf und Appell möglichst auf Flugreisen zur Klimakonferenz zu verzichten und emissionssparend per Bus oder Bahn anzureisen. Die Delegation konnte  sich vor Ort intensiv vernetzen, insbesondere im Verbund der Jugend-Nichtregierungsorganisationen YOUNGO (Youth NGOs) und politische Vertreter*innen treffen sowie sich auch mit anderen internationalen Jugendlichen und jungen Menschen austauschen und gemeinsam für das Klima eintreten. Durch die Klimaschutzdemonstrationen im Laufe des Jahres 2019 wurde während der Konferenz verstärkt auch Interesse an jungen Perspektiven gezeigt. Dennoch trat die KLJB auch dieses Jahr gemeinsam mit anderen deutschen und internationalen Jugendverbänden und Jugendorganisationen wiederum dafür ein, dass eine stärkere Stimme der Jugend auf den Klimakonferenzen dringend notwendig ist. Klimawandel ist und bleibt schließlich eine Frage der Generationengerechtigkeit.

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